Methodenübung:

Bildrecherchen im Kreis 5

 
Erstellt auf einem Mac

MAS_Raumplanung_ETH Zürich: Modul «Räumliche Soziologie»

Einführung in ethnografische Feldforschung als Methode zur Erfassung von sozialen Situationen und Nutzungskonflikten in urbanen Räumen. Exkursion mit Feldarbeit. Dr. Heinz Nigg


Stadtethnologie beschäftigt sich mit dem städtischen Raum, städtischen Akteurinnen und Akteuren, mit Stadtbildern und dem Vergleich von Städten. Stadtethnologie untersucht Symbole und Praktiken, welche den Alltag der Urbanisierung repräsentieren und mitgestalten. Stadtethnologie begreift Stadt nicht nur als gebaute Umwelt, sondern als gelebten kulturellen und sozialen Zusammenhang. Die Wahrnehmung lokaler Milieus, ihres Eigensinns, ihrer Kreativität und ihrer besonderen Lebensweise wird als bedeutsam angesehen, um die Stadt als zentralen Ort der gesellschaftlichen Entwicklung besser zu verstehen.


Methodenübung: Unterwegs mit der Kamera (oder mit dem Skizzenblock)

Eine ethnografische Bildrecherche am Beispiel vom Zürcher Trendquartier Kreis 5. Mit Studierenden der Raumplanung an der ETH Zürich.


  1. Was zieht an und gefällt?

  2. Was stösst ab und nervt?

  3. Was macht neugierig?


81 Fotos mit Bildlegenden und Kommentaren der beteiligten Studierenden.               

Auswertung 


In einem weiteren Schritt werden solche und ähnliche Bildrecherchen nach folgenden Gesichtspunkten ausgewertet:


- Was erfahren wir Neues über ein Siedlungsgebiet?

- Wie wirkt das Siedlungsgebiet auf Aussenstehende und auf Insider? Unterschiede?

- Was bedeutet "Lebensqualität" in einem solchen Siedlungsgebiet?

usw.


Ethnografische Feldforschung und «mental maps» eignen sich als attraktiver Einstieg in partizipative Planungsprozesse, um die Sicht von Betroffenen einer Siedlungsplanung frühzeitig und kostengünstig einzubeziehen.


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